Schwermetalle

Metalle können in Leichtmetalle und Schwermetalle unterschieden werden. Als Grenze zwischen den Leichtmetallen und den Schwermetallen gilt eine Dichte größer als 3,5-5 g/cm3. Neben Blei und Quecksilber zählen z.B. auch Zink, Wolfram sowie die Buntmetalle und die Seltenerdmetalle zu den Schwermetallen. Die Gruppe der Edelmetalle wird i.d.R. nicht zu den Schwermetallen gerechnet.

Der überwiegende Teil der Schwermetalle kommt natürlich nur in äußerst geringen Konzentrationen vor. Sie entfalten ihre toxischen Wirkungen sowohl als elementarer Staub als auch in Form löslicher Salze. In beiden Fällen sind bereits sehr geringe Konzentrationen ausreichend. Sie wirken u.A. als Zellgifte, schädigen das Nervensystem und können an der Entstehung von Krebs beteiligt sein bzw. diesen auslösen.