Methan (CH4)

Methan ist ein natürliches Klimagas. Ein Gramm Methan wirkt etwa genau so stark als Klimagas wie 21 Gramm Kohlendioxid. Antropogene Methan-Emissionen entstehen in der Landwirtschaft, vor allem beim Reisanbau und in der Viehzucht. Eine Kuh, die täglich fünf Kilogramm Heu futtert, produziert während der Verdauung der Nahrung 191 Liter Methan am Tag. Die Rinderzucht verschärft damit den Treibhauseffekt. Methan ist zu 13 Prozent an der Erderwärmung beteiligt. In Deutschland betrug der Methanausstoß 2005 in Summe fast 2,3 Millionen Tonnen und war damit um ca 50 % geringer als 1990. Weltweit werden jährlich durch menschliche Aktivitäten rund 370 Millionen Tonnen Methan freigesetzt.

verbundene Wirkfaktoren