Chemische Verbindungen von Kohlenstoff und Wasserstoff (auch organische Verbindungen genannt), die vor allem durch die unvollständige Verbrennung fossiler Energieträger sowie durch Verdunstung im Verkehrs- und Industriebereich freigesetzt werden. Sie sind beteiligt an der Entstehung von photochemischem Smog. Bestimmte Kohlenwasserstoffe, die in Verbrennungsrückständen wie Ruß und Teer sowie in einigen Mineralölen enthalten sind, gelten als gefährliche Substanzen. Sie können schon in minimalen Konzentrationen schleimhautreizend, narkotisierend und stark krebserregend wirken. Als Luftschadstoffemissionen treten flüchtige Kohlenwasserstoffe (VOC - Volatile Organic Compounds) bei Kraftfahrzeugen in Form von Tankemissionen (Verflüchtigen beim Tankvorgang sowie temperaturbedingte Tankatmung) sowie als Verbrennungsrückstände in den Abgasen auf. Durch die Einführung von Katalysatoren hat der Anteil von VOC in Autoabgasen sehr stark abgenommen. Große Gefahrenpotentiale stellen jedoch die krebserregenden Komponenten der Kohlenwasserstoffemissionen dar (z.B. Benzol, PAK und Aldehyde).