Flourchlorkohlenwasserstoff (FCKW)

Die FCKW und chemisch verwandte Substanzen kommen nicht natürlich vor. Bei ihnen handelt es sich um niedermolekulare organische Kohlenstoffverbindungen, bei denen Wasserstoffatome durch die Halogene Fluor oder Chlor ersetzt wurden. Etwa 18 Prozent der antropogenen Erwärmung der Erde sind direkt oder indirekt auf FCKW zurückzuführen. Diese künstlich hergestellten Substanzen werden als Kältemittel in Klimaanlagen, als Treibsubstanz in Spraydosen, in Lösemitteln und zum Aufschäumen von Kunststoffen verwendet. FCKW sind doppelt gefährlich: Sie heizen das Klima an, zerstören aber auch die Ozonschicht, die gefährliche Sonnenstrahlen herausfiltert. In der oberen Atmosphäre können FCKW über 100 Jahre verweilen. In der EU sind die Produktion und der Verbrauch seit 1991 verboten. 1994 lag die Emission in Deutschland noch bei 8.000 Tonnen.

verbundene Wirkfaktoren