Flächenzerschneidung - Auswirkung auf Menschen

Auch für die Menschen stellen Verkehrswege ernst zu nehmende Hindernisse dar, welche die Erreichbarkeit von Zielen verschlechtern. Viel befahrene Straßen können zu Fuß oft nur noch an einzelnen, z.T. weit auseinander liegenden Stellen - und dann auch nur mittels spezieller Querungshilfen, wie Ampeln, Zebrastreifen oder Fußgängerüberführungen - überquert werden. Darüber hinaus stellen viel befahrene Straßen aufgrund der Unfallgefahr besonders für Kinder und alte Menschen fast unüberwindliche Hindernisse dar und begrenzen so ihren Aktionsradius. Das Haus auf der anderen Straßenseite, in dem vielleicht ein Freund oder Bekannter wohnt, kann für manchen durch eine Straße in weite, fast unerreichbare Ferne rücken. Eltern, die an einer verkehrsreichen Straße wohnen, lassen ihre Kinder aus Sorge nicht mehr allein zum Spielen gehen, fahren sie dann aber auf eben dieser Straße zum Spielplatz, in die Schule oder zum Sport.
Viele Menschen empfinden Straßen im Landschaftsbild als störend. Straßen zerschneiden den menschlichen Lebensraum aber auch in Form von Korridoren aus Lärm und Luftschadstoffen. Darüber hinaus werden Verkehrsteilnehmer, wie Skater, Fußgänger und Radfahrer, die sich nicht auf der Straße bewegen, immer wieder durch Baumaßnahmen oder neue Straßen, die dem Fluss der PKW dienen sollen, zu z.T. enorm zeitaufwendigen Umwegen gezwungen.

verbundene Wirkfaktoren