ist ein ringförmiger "aromatischer" Kohlenwasserstoff. Als Luftverunreinigung liegt es in der Gasphase vor. Benzol, von dem man heute weiß, dass es Krebs (Leukämie) und Knochenmarkschädigungen auslösen kann, wird dem Kraftstoff als Ersatzstoff für das früher verwendete, stark toxische Blei beigemischt. Es dient der Erhöhung der Oktanzahl bzw. der Klopffestigkeit des Kraftstoffes. Benzolemissionen können sowohl bei der unvollständigen Verbrennung von Kohlenwasserstoffen als auch durch Entweichen von Benzol aus dem Tank sowie beim Tanken entstehen. Trotz seiner gefährlichen Wirkung existiert derzeit kein Emissionsgrenzwert für Kfz-Motoren. Mit dem Drei-Wege-Katalysator können die Benzoldämpfe im Abgas reduziert werden. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Katalysator bereits heiß genug ist. Er erreicht seine Betriebstemperatur (ca. 350°C) erst mehrere Kilometer nach einem Kaltstart. Innerorts, also gerade dort, wo in Straßennähe die meisten Menschen leben, werden also die höchsten Benzolmengen freigesetzt.