Sowohl Verkehrsmittel als auch Verkehrswege müssen zunächst gebaut, während der Nutzung gewartet und am Ende ihrer Nutzung entsorgt werden. Für einen solchen Lebenszyklus (also Herstellung, Nutzung und Entsorgung) eines duchschnittlichen Autos (1100 t Gewicht, Laufleistung 13000 km pro Jahr) errechnete das Umwelt- und Prognoseinstitut Heidelberg (UPI) eine Abfallbelastung von 26,7 t. Nur 75 Massenprozent der Bestandteile eines Autos (vor allem die Metallteile) werden bei der Entsorgung unter hohem Energieaufwand recycelt. Der Rest kann größtenteils nicht stofflich verwertet werden und gelangt in Müllverbrennungsanlagen oder Deponien. Dabei handelt es sich um Kunststoffe, Gummi und Glas, die mit Betriebsflüssigkeiten, Blei oder Cadmium verunreinigt sind. Besonders Autobatterien, Airbagtreibsätze, Kältemittel aus Klimaanlagen, asbesthaltige Bauteile, Betriebsöle und Bremsflüssigkeiten bereiten Schwierigkeiten bei ihrer Handhabung nach dem Gebrauch (Entsorgung).